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Auf dieser Seite finden Sie einzelne Rezensionen zum Erzählband "Die schönste Sache der Welt" von Norbert Krüger (Verlag Marion von Schröder, 1998). Rezensionen zum Roman "Das dritte Prinzip" finden Sie auf der Homepage des Buchs. |
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Andrea
Düwel, ekz-Informationsdienst, 98/16
Nach der erfolgreichen Filmreihe des WDR „Die schönste Sache der
Welt“ präsentiert der junge Autor (geboren 1963) 6 Erzählungen.
Es sind einfühlsame Geschichten über Menschen, ihre unkonventionellen
Verknüpfungen und ihre unvorhersehbaren Lebenswege. Krüger hat
nicht einfach nur einzelne Filme der Serie niedergeschrieben, er hat sie
in Geschichten mit Gefühl, Erotik und Poesie verwandelt.
Die schönste Sache der Welt - das Spiel der Spiele: Liebe, Begehren,
Erotik... Eine Frau und ein Mann feiern es auf ganz eigene Weise. Zwei
Neuerscheinungen, die Erotik etwas anders darstellen: Unsere Fantasie
ist allmächtig. Sie erst macht „Die schönste Sache der Welt“
zu eben dem, der schönsten Sache der Welt. In einer Fernsehreihe
von „Erotic Tales“ hat die deutsche Produzentin Regina Ziegler eben dies
bewiesen, daß Fantasie in der Erotik mehr zu bieten hat als die
Darstellung nackter Körper bieten könnte. Mit den besten Regisseuren
der Welt entstanden erotische Kurzfilme der ganz anderen Art.
...Der seit 1994 in Hamburg lebende und arbeitende freie Autor Norbert Krüger war von dieser Reihe begeistert und nahm sich ihrer an. Mit großem Einfühlungsvermögen und schriftstellerischem Können verwandelt er sechs Filme in erotische Erzählungen mit Gänsehautgarantie. So geistert „Die unersättliche Mrs. Kirsch“ durch ein Hotel und bereitet vielen männlichen Gästen schlaflose Nächte. In „Berührungen“ läßt Norbert Krüger den Leser an den Erlebnissen zweier Frauen teilhaben und in „Der Himmelspforte“ haucht Krüger schon fast vergessenen erotischen Legenden Indiens neues Leben ein. Auch das Besondere kommt in diesem Buch nicht zu kurz - denn wer hat schon einmal etwas über ein Motorrad mit weiblichen Eigenschaften gelesen („Vroom“) und wer durfte Voyeuren heimlich über die nackte Schulter schauen? - wunderbar beschrieben in „Der flämische Meister“. Die lustvollste Geschichte steht aber am Schluß dieses außergewöhnlichen Bandes. Sie verführt zu Badevergnügen in einem Whirlpool. Nach wenigen Seiten will man selbst in die „Feuchte“ steigen. Man beginnt die perlenden Tropfen auf der Haut zu spüren; plötzlich regt sich in einem der Drang seine Finger über ebenmäßige, weiche Körper tänzeln zu lassen. Doch Seifenblasen platzen, denn Klempner und Putzmann geben der Geschichte eine ungewöhnliche Wendung. Jetzt vesandkostenfrei bestellen bei Shakespeare and more.com
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