Rahmen und Bedeutung der

"Christlichen Moral"
von Gottfried Less 1777

unter besonderer Berücksichtigung seiner Beziehung zu Staat und Gesellschaft

Indessen - möglicherweise täusche ich mich, und es ist vielleicht nur ein wenig Kupfer und Glas, was ich fälschlich für Gold und Diamanten ansehe, ich weiß wohl, wie sehr wir in unseren eigenen Angelegenheiten dem Irrtum unterworfen sind und wie auch die Urteile unserer Freunde uns verdächtig sein müssen, wenn sie zu unseren Gunsten ausfallen. Ich möchte aber gern in dieser Abhandlung die Wege aufzeigen, die ich verfolgt habe, und darin mein Leben wie in einem Gemälde darstellen, damit dann jeder darüber urteilen mag und, wenn ich von der öffentlichen Meinung höre, welche Ansichten man darüber hegt, dies zu einem neuen Mittel f&uer meine Belehrung wird, das ich denen hinzufügen will, deren ich mich für gewöhnlich bediene.
Descartes, Discours de la méthode
Inhaltsverszeichnis

0.        Einleitung
0.1.     Biographische Daten
0.2.     Beurteilung Lessens im 19. und frühen 20. Jahrhundert
0.3.     Zusammenfassung

1.        Entwicklung der Moraltheologie bis 1777
1.1.     Impulse durch den hallischen Pietismus
1.2.     Impulse durch die mystisch geprägte Asketik J. Arndts
1.3.     Moraltheologie seit J. C. Dürr
1.4.     Zusammenfassung

2.        Gottfried Lessens "Christliche Moral" von 1777
2.1.     Grundstruktur der Moraltheologie Lessens
2.2.     Exemplarische Untersuchung einzelner Themenkomplexe
2.2.1.  Vernunft und Erkenntnis
2.2.2.  Soziale Bestimmung des Menschen
2.2.3.  Verhältnis zum Staat
2.3.     Zusammenfassung

3.        Die "Christliche Moral" als Vorlage späterer Moralschriften
3.1.     Simpert Schwarzenhueber
3.2.     Jakob Danzer
3.3.     andere Theologen
3.4.     Zusammenfassung

4.        Ergebnisse


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