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5. Script-Coaching

Ein Coaching ist immer eine Begleitung über einen gewissen Zeitraum, um seine Fähigkeiten zu erweitern und diese neuen Fähigkeiten auch einzuüben. Während eines normalen Kurses lernen Sie bestimmte Kniffe, um Dinge auf eine neue, effektivere Weise zu lösen. Vielleicht haben Sie auch ein Buch zu einem Thema rund ums Schreiben gekauft. Aber es ist eine Sache, theoretisch zu wissen, wie etwas funktioniert. Und es ist eine ganz andere Sache, dies auch in der Praxis zu beherrschen. An diesem Punkt greift das Coaching.

Egal, ob Sie nun bereits einen Online-Kurs "Texten fürs Internet" hinter sich haben, ob Sie an einem Sachbuch arbeiten oder an Ihrem ersten Romanscript sitzen. Jedes Medium hat seine eigenen Regeln und Notwendigkeiten. Ich habe dies über mehrere Jahre an einer speziellen Schule gelernt und mich seitdem über Fachliteratur und Kurse auf dem Laufenden gehalten. Ich habe ein paar Jahre für eine Hamburger Zeitung gearbeitet und ein paar Buchveröffentlichungen hinter mir. Auf diese Weise habe ich mir einen reichen Erfahrungsschatz angeeignet, den ich gelegentlich in Coachings weitergebe.

Einen Romanautor, der vor mehreren Jahren mit einer ersten Romanfassung zu mir kam, habe ich während seiner ganzen Überarbeitungsphase begleitet. Ich bin mit ihm noch einmal die wichtigen Themen der Plotstruktur und Spannungsbögen, der Personencharakterisierung und des Settings durchgegangen. Aus der ersten Fassung, die etwa 100 Seite lang war, wurde so  ein 350-Seiten-Werk, das die Erlebnisse der Protagonisten plastisch zum Leben erweckt.

Mittlerweile kommt es auch häufiger vor, dass ich Scripte bekomme, mit denen der Autor irgendwie unzufrieden ist. In diesen Fällen ist keine lange Begleitung nötig, sondern lediglich eine Expertise, in der ich analysiere, warum das Script an bestimmten Stellen hakt. Oft platzt nach solchen Analysen der Knoten des Autoren, und er kann die Probleme nun aktiv angehen. Natürlich bin ich auch da gern bereit, den Prozess der Überarbeitung zu begleiten, sollte das Know-How fehlen, die Änderungen ohne Hilfe durchzuführen. Aber solche Entscheidungen, ob und in welchem Maße jemand Hilfe braucht, lassen sich auch spontan entscheiden.

Es gibt bei mir jedenfalls keinen Mindestumsatz, keine monatlichen Honorarforderungen oder sonst etwas Einengendes. Wenn Sie für einen Überarbeitungsschritt sechs Monate brauchen, dann höre ich eben so lange nichts von Ihnen - außer Sie wollen es und fragen an. Prinzipiell bin ich gegen jede Form von Stress, auch finanziellen.

Gern hätte ich Ihnen an dieser Stelle ein paar Namen ehemaliger Coachees genannt oder sogar auf Referenzen verwiesen. Aber erfahrungsgemäß wollen die wenigsten Autoren, dass ihre eigene Hilflosigkeit publik wird. Ich akzeptiere das. Für Sie ein Vorteil - können Sie doch mit meiner absoluten Diskretion rechnen.

Namentlich als Lektor erwähnt werde ich z.B. in einigen Werken des Hamburger Autoren Wolfgang Gogolin, so in seinen Romanen "Der Puppenkaspar" oder "Eintritt frei für Männer". In einem Interview mit dem Online-Magazin literra.info hebt Gogolin mich bei der Frage, wer ihn in seinem schriftstellerischen Schaffensprozess unterstütze, neben seiner Frau und seinem Mentor als "einen weiteren Geist, der meinen Blick schärft und mich sehr motiviert" hervor.